Pressestimmen



»Diese Geschichte hat eine einzige wahre Heldin, und das ist Frau Sperling. Wie gut Erika Skrotzki in diese Rolle passt, zeigt sich im Verlauf der Handlung. Erika Skrotzkis Clara Sperling ist nicht bloß laut und unbelehrbar von sich überzeugt. In ihrem Gesicht sieht man jede kleinste Verschiebung ihres Geschicks, wie sonst nur bei einem guten Richter Adam im „Zerbrochenen Krug“: Das Verzagtsein; die Witterung für jede winzige Chance; die namenlose Freude, als in ihrem Jammerladen auf einmal ein Rubens identifiziert wird; Das Debakel, als der Betrug zu Tage tritt. Und erst jetzt läuft Frau Sperling zur Hochform auf, verknüpft mit einer feschen Wendung, die einem bettkaufwilligen leichten Mädchen unerwartbare Bedeutung gibt und den Herrn von Schönbaum in genau die Verlegenheit bringt, die man seinem ärgsten Feind wünscht. … Im Westen wurde Frau Sperling zu einer Paraderolle für Heidi Kabel, hinter der sich Erika Skrotzki nicht verstecken muss. Im Gegenteil: Das Kramen und das fidele Durchlavieren war uns Hessen nie wesensfremd.«
J.von Sternburg FR, 2012 über »Frau Sperlings Raritätenladen« im Frankfurter Volkstheater


»... Ein engagiertes Team sorgt für hervorragende Unterhaltung. Allen voran laviert sich Erika Skrotzki als Klara als Star des Abends mit Tücke und List durch Hochs und Tiefs...«
FNP, 16.11.2012


»... Erika Skrotzki brilliert als Frau mit Ecken und Kanten und Abgründen...«
job Bild 2012


»... Die Regisseurin hätte sich keine besseren Mitstreiter wünschen können als Erika Skrotzki und Heinz Harth in den Rollen der Eheleute Sperling. Skrotzkis Tandlerin ist eine unbeugsame Kämpfernatur, eine echte Mutter Courage: nicht unterzukriegen auch in der Niederlage. Vor so einer Frau muss jeder Ehemann kapitulieren, es sei denn, er heißt Alexander. Was man diesem resignativen Hausmann zunächst gar nicht zugetraut hätte: Er haut seine Frau raus, als sie mit dem Rücken zur Wand steht. Zwei Kraftnaturen ...«
Claudia Stühlke, FAZ vom 13.2.2012


»...Die Zuschauer applaudierten nicht mehr bürgerlich gesittet, sie riefen lautstark „Bravo“ — Und hatten recht. Das hatten sie wirklich fein gemacht: Das erste Monodram, an das sich das Frankfurter Volkstheater je gewagt hat, zudem ein Ein-Frau-Stück, ist zum sensationellen Einstiegserfolg in die neue Spielzeit geworden...«
Claudia Stühlke (FAZ) zu »Shirley Valentine«


»...Für Skrotzki ist Russells durch alle Frauen-Emotionen und Männerversäumnisse jagendes Stück eine Paraderolle. In sich hineinhorchend, mal still, mal explosiv, rekapituliert sie 52 Lebensjahre voller Hoffnungen und Wünsche.Wie mit Raketen spielend oder auf Sternschnuppen reitend zelebriert diese Klasse-Schauspielerin das Entstehen einer Frauenfigur, die das Publikum an selbst Erlebtes, an eigene und bekannte Familien denken lässt. Das schafft vom ersten Satz an die ideale Verbindung zwischen Zuschauer und Bühne. Riesenbeifall für einen herzerfrischenden Abend.«
jwt, FNP


»Da sind Erika Skrotzki längst alle Herzen zugeflogen. So urkomisch wie anrührend babbelt sie aus ihrem Leben. Befürchtungen, dass die Reihung von Monologen ermüden könnte, zerstreut sie in Nullkommanichts... Skrotzki gibt die unsichtbar bleibenden Mitmenschen mimisch- sprachlich wieder, dass es eine wahre Wucht ist...«
Markus Terharn, Offenbach Post


»Sie redet so gut, wie sie singt, veralbert sich und andere. Erika Skrotzkis Witz und Temperament sind einfach großartig.«
Über einen Auftritt im Südwestfunk Baden-Baden


»Ausdrucksstark in Gestik und Mimik, vortrefflich im Umgang mit Requisiten, nutzte Erika Skrotzki ihre Doppelbegabung gut aus, legte beim Gesang viel Temperament in die dunkle Stimme und gefiel mit einer überaus variablen Inotation.«
Dieter Römer, Frankfurter Rundschau


»Wenn sie am Ende singt, der Clown hat gelacht, der Clown hat geweint, so hat jeder mitgelacht und mitgelitten.«
Der Kölner Stadtanzeiger


»Erika Skrotzki spielt die Titelrolle mit einer unsentimentalen Härte und schlichten Unmittebarkeit, die den Einzelfall ins Allgemeingültige hoben. Was Menschen im Namen der Menschlichkeit und im Namen des Kreuzes einander antun, hier ward's Ereignis«
Über ihre Fernsehrolle als Susanna Margareta Brandt, einer Gretchen-Apadtion


»Das ist alles schon sehr witzig, selbstironisch und gekonnt. Da sitzt jede Bewegung.«
Die TAZ

»Erst Erika Skrotzki macht die Inszenierung zum Theaterereignis. Eine Mutter wie man sie aus Albträumen kennt und zugleich bemitleidenswert in ihren zwanghaften Versuchen, den sich entziehenden Sohn festzuhalten.«
Nordwest Zeitung über ihre Rolle in Jon Fosse's "Traum im Herbst"


»Erika Skrotzki entfaltet im Verlauf der fünf Akte die ganze Skala der Weiblichkeit, macht ihren Witz zu einer Sache der Komödiantik, setzt ihre Pointen ohne Süffisanz und läßt den Zuschauer immer wieder befriedigt mit dem Kopf nicken, weil er feststellen darf, welch ein herrliches Stück Lessing da geschrieben hat.«
Zur Minna von Barnhelm am Schauspiel Frankfurt, in der Erika Skrotzki die Minna spielte